Brettspiele selber basteln: zo maak je je eigen bordspel stap voor stap

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Brettspiele selber basteln ist einfacher als du denkst: mit etwas Karton, ein paar Stiften und einer guten Idee kannst du in ein paar Stunden ein vollständiges Spiel für Familie oder Freunde herstellen. Ob du ein klassisches Würfelspiel nachbauen oder ein völlig eigenes Konzept erfinden willst, das Grundprinzip ist immer dasselbe: Spielfeld, Regeln und Spielmaterial.

Selbst gebastelte Brettspiele machen besonders als Geschenk viel her, weil sie persönlich und einmalig sind. Und der Prozess selbst, also das Entwerfen und Bauen, macht fast genauso viel Spaß wie das Spielen. Hier erfährst du, wie du Schritt für Schritt vorgehst.

Was brauchst du, um ein Brettspiel selber zu machen?

Die meisten Materialien hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Für ein einfaches Brettspiel brauchst du:

  • Stabile Pappe oder Fotokarton (mindestens 300 g/m²) für das Spielfeld
  • Buntstifte, Filzstifte oder Wasserfarben zum Gestalten
  • Schere und Kleber oder Klebeband
  • Würfel (aus einem alten Spiel oder selbst gemacht)
  • Spielfiguren, zum Beispiel aus Fimo-Knete geformt, oder einfach Münzen oder Knöpfe
  • Lineal und Bleistift für saubere Linien

Wer das Spielfeld haltbarer machen will, kann es anschließend mit klarem Kontaktkleber oder Klarlackspray überziehen. So übersteht das Spiel viele Runden, ohne zu reißen oder auszublassen.

Brettspiel selber basteln: die Spielidee als Grundlage

Bevor du anfängst zu basteln, brauchst du ein klares Konzept. Überlege zuerst: Wie viele Spieler sollen mitspielen? Ab welchem Alter? Wie lang soll eine Runde dauern? Soll es ein Glücksspiel sein, ein Wissensspiel oder ein Strategiespiel?

Bewährt haben sich diese einsteigerfreundlichen Konzepte:

  • Parcours-Spiel: Wie das klassische „Mensch ärgere dich nicht“. Spieler ziehen Felder vor und landen auf Aktionsfeldern (z. B. „2 Felder vor“, „einmal aussetzen“).
  • Quiz-Spiel: Spieler beantworten Fragen zu einem Thema, das du selbst festlegst, zum Beispiel Familiengeschichte oder Lieblingsfilme.
  • Labyrinthspiel: Ein Spielfeld mit Wegen, Hindernissen und einem Ziel am Ende.

Schreib die Regeln auf, bevor du baust. So merkst du schnell, ob etwas nicht funktioniert, und musst das fertige Spielfeld nicht nochmal ändern.

Das Spielfeld zeichnen und gestalten

Nimm die Pappe und zeichne zuerst mit Bleistift vor. Für ein Parcours-Spiel reicht ein Weg aus 30 bis 50 Feldern, der sich um das Spielfeld schlängelt. Jedes Feld kann etwa 4 x 4 cm groß sein. Bei einem Spielfeld von 40 x 40 cm passt das gut auf einen doppelt geklappten Karton.

Gestalte besondere Felder farblich: zum Beispiel rot für „zurück gehen“, grün für „extra Zug“ und gelb für „Karte ziehen“. Wenn du Ereigniskarten einbaust, schneide kleine Karten aus und schreibe je eine Aktion drauf. Das macht das Spiel abwechslungsreicher.

Nach dem Zeichnen arbeitest du die Linien mit Filzstift nach und malst alles bunt aus. Lass das Spielfeld gut trocknen, bevor du es zusammenfaltest oder aufrollst.

Spielfiguren und Würfel selber machen

Figuren lassen sich aus Fimo oder Salzteig formen und nach dem Trocknen bemalen. Alternativ funktionieren auch Korken, Knöpfe, bunte Muggelsteine oder kleine zusammengerollte Alufolienkugeln. Wichtig ist nur, dass die Figuren stabil stehen und sich gut voneinander unterscheiden lassen.

Einen Würfel kannst du aus steifer Pappe selber falten. Zeichne ein Würfelnetz auf die Pappe (ein Kreuz aus sechs Quadraten), beschrifte die Felder mit Punkten von eins bis sechs, schneide aus, falte und klebe zusammen. Ein Würfel mit 3 x 3 cm Kantenlänge lässt sich gut in der Hand halten.

Tipps, damit dein selbst gebasteltes Spiel wirklich funktioniert

Viele selbst gebastelte Spiele scheitern nicht am Aussehen, sondern an unklaren Regeln oder einem zu langen Spielverlauf. Teste das Spiel vor der großen Runde einmal selbst durch, indem du alle Positionen gleichzeitig übernimmst. So siehst du, ob eine Partie zu schnell vorbei ist oder ob Felder unklar formuliert sind.

Ein paar praktische Hinweise:

  • Schreib die Regeln klar und kurz auf ein extra Blatt, das beim Spiel dabei bleibt.
  • Benutze für das Spielfeld doppelt gelegte Pappe, damit es nicht durchbiegt.
  • Laminierfolie aus dem Schreibwarenhandel macht Spielkarten robuster.
  • Bewahre alle Teile in einer alten Schachtel oder einem Beutel auf, damit nichts verloren geht.

Wenn du das Spiel als Geschenk machst, kannst du die Schachtel ebenfalls bunt gestalten und einen selbst geschriebenen Titel draufkleben.

Ein selbst gebasteltes Brettspiel muss nicht perfekt aussehen, um Spaß zu machen. Gerade die persönlichen Details, ein Thema aus dem Alltag, Insider-Witze auf den Ereigniskarten oder Fotos der Familie auf dem Spielfeld, machen es besonders. Mit ein bisschen Vorbereitung und ein paar Stunden Zeit hältst du am Ende etwas in der Hand, das es so kein zweites Mal gibt.

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