Tiere basteln mit Blättern: einfache Ideen für Kinder und Erwachsene

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Mit Blättern Tiere basteln macht Spaß, kostet fast nichts und geht schneller, als die meisten denken. Gesammelte Herbstblätter werden zu Igeln, Eulen, Füchsen oder Schmetterlingen, mit ein bisschen Kleber, Papier und etwas Fantasie. Das funktioniert für Kinder ab etwa drei Jahren genauso gut wie für Erwachsene, die gemeinsam mit ihren Kindern basteln möchten.

Der größte Vorteil ist das Material direkt vor der Haustür. Ein Spaziergang im Herbst reicht, um alles zu sammeln, was du brauchst: Blätter in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Eichenblätter, Ahornblätter, Buchenblätter oder Kastanienblätter eignen sich alle gut. Jede Form hat andere Stärken und passt zu anderen Tiermotiven.

Welche Tiere du mit Blättern basteln kannst

Die Auswahl an Tiermotiven ist größer als man denkt. Hier sind einige beliebte Ideen mit kurzen Hinweisen, welche Blätter besonders gut passen:

  • Igel: Mehrere längliche Blätter als Stacheln auf Tonpapier kleben, darunter einen halbrunden Körper aus braunem Papier. Ein einfaches Motiv für kleine Kinder.
  • Eule: Zwei runde oder ovale Blätter als Flügel, ein kleineres als Gesicht. Augen aus weißem Papier und ein Dreieck als Schnabel machen das Tier fertig.
  • Schmetterling: Vier symmetrisch gelegte Herbstblätter bilden die Flügel. Mit einem Stöckchen oder einem Stück Wolle als Körper in der Mitte fertig.
  • Fuchs: Ein großes dreieckiges Blatt (zum Beispiel Ahornblatt) als Körper, kleinere als Ohren, ein langes schmales Blatt als Schwanz.
  • Fisch: Ein rundes Blatt als Körper, ein zugespitztes Blatt als Schwanzflosse. Gut geeignet für blaues oder grünes Tonpapier als Hintergrund.
  • Vogel: Zwei spitze Blätter als Flügel, ein kleines rundes als Körper. Schön auch als fliegende Gruppe auf einem großen Bogen Papier.

Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Auch Spinnen, Raupen, Bären oder Hunde entstehen mit etwas Übung. Lass dich von der Form der Blätter leiten statt umgekehrt: Welches Tier siehst du in diesem Blatt? Diese Frage hilft gerade Kindern, kreativ zu denken.

Tiere basteln mit Blättern: Schritt für Schritt

Der Ablauf ist einfach und braucht keine langen Vorbereitungen. So geht es:

  • Schritt 1 – Blätter sammeln: Sammle frische oder leicht angetrocknete Blätter. Zu trockene Blätter brechen beim Arbeiten. Wenn du die Blätter ein bis zwei Tage zwischen Büchern pressst, bleiben sie flach und lassen sich besser kleben.
  • Schritt 2 – Motiv planen: Leg die Blätter erst lose auf ein Blatt Tonpapier und probiere verschiedene Anordnungen aus, bevor du klebst. Das spart Zeit und vermeidet Fehler.
  • Schritt 3 – Kleben: Weißleim oder Bastelkleber funktionieren am besten. Klebe die Blätter auf Tonpapier in einer Kontrastfarbe. Zum Beispiel sieht ein orangefarbener Fuchs auf dunkelblauem Papier sehr schön aus.
  • Schritt 4 – Details ergänzen: Augen, Schnäbel, Beine oder Antennen aus Papier oder Filz aufkleben. Wer möchte, zeichnet Details mit einem Filzstift nach.
  • Schritt 5 – Trocknen lassen: Mindestens 20 bis 30 Minuten trocknen lassen, bevor das Bild bewegt oder aufgehängt wird.

Das brauchst du an Material

Das meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Was du brauchst:

  • Gesammelte Blätter in verschiedenen Formen und Farben
  • Tonpapier oder festes Zeichenpapier als Untergrund
  • Weißleim oder Bastelkleber
  • Eine Schere
  • Filzstifte oder Wachsmalstifte für Details
  • Optional: Filzstücke, Wollreste, Augenaufkleber oder Naturmaterialien wie Stöckchen und Zapfen

Augenaufkleber aus dem Bastelbedarf machen Tiere sofort lebendiger und kosten kaum etwas. Gerade für kleine Kinder ist das ein schneller Erfolgserlebnis.

Tipps für bessere Ergebnisse

Frische Blätter falten sich beim Trocknen manchmal hoch. Lege nach dem Kleben ein Buch oder ein Brett darauf, bis der Kleber fest ist. Das hält das Bild sauber flach.

Herbstblätter haben die schönsten Farben, aber auch Frühlingsblätter funktionieren gut, besonders für grüne Tiere wie Frösche oder Schlangen. Im Sommer sind die meisten Blätter noch sehr grün und gleichmäßig, was manchmal eintönig wirkt. Der Herbst ist deshalb die beliebteste Jahreszeit für diese Art des Bastelns.

Wer das fertige Bild länger aufbewahren möchte, kann es mit klarem Acryllack oder einem Spray-Fixiermittel einsprühen. Das schützt die Blätter vor dem Verblassen und Brüchigwerden. Alternativ eignet sich Transparentpapier zum Abdecken.

Häufige Fragen zum Blättertiere basteln

Welche Blätter eignen sich am besten? Ahornblätter wegen ihrer markanten Form, Eichenblätter für Igel-Stacheln und runde Buchenblätter für Körper und Köpfe. Grundsätzlich gilt: Je flacher und gleichmäßiger das Blatt, desto einfacher das Kleben.

Ab welchem Alter ist das geeignet? Bereits Kinder ab drei Jahren können mit Unterstützung mitmachen. Das Legen und Anordnen funktioniert auch ohne Schere. Ab etwa sechs Jahren können Kinder die meisten Schritte selbstständig ausführen.

Kann ich auch Plastikaugen verwenden? Ja, sogenannte Wackelaugen gibt es in jedem Bastelgeschäft und machen die Tiere besonders lebendig. Sie lassen sich gut aufkleben und sind ungiftig.

Was mache ich mit den fertigen Bildern? Sie eignen sich als Wanddekoration, als Gruß- oder Postkarte oder als Fensterbild. Für Fenster solltest du Transparentpapier als Untergrund verwenden.

Blätter basteln mit Tieren als Motiv ist eine der zugänglichsten Bastelmethoden überhaupt: Material kostenlos aus der Natur, kein besonderes Geschick nötig und jedes Ergebnis sieht anders aus. Wer einmal anfängt, sammelt beim nächsten Spaziergang automatisch schon mit einem anderen Blick.

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