Ein Windrad basteln mit Kindern geht ganz einfach mit Papier, einer Schere und einem Stift. In wenigen Schritten entsteht ein buntes Windrad, das sich schon bei leichtem Wind dreht. Dieses klassische Bastelprojekt ist für Kinder ab etwa drei Jahren geeignet und macht drinnen wie draußen Spaß.
Was du brauchst zum Windrad basteln mit Kindern
Die meisten Materialien hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Für ein einfaches Papierwindrad brauchst du:
- Ein Blatt buntes Bastelpapier oder Tonkarton (etwa 20 x 20 cm)
- Eine Schere
- Einen Bleistift oder Kugelschreiber
- Einen Holzstab oder Strohhalm (ca. 30 cm lang)
- Eine kleine Perle oder ein Stück Pappe als Abstandhalter
- Einen Musterbeutelklammer oder eine kleine Schraube mit Mutter
Buntes Papier macht das Windrad optisch schöner und der Effekt beim Drehen ist stärker. Du kannst das Papier auch vorher bemalen oder mit Mustern verzieren, bevor du anfängst.
Schritt für Schritt: so bastelst du das Windrad
Folge diesen Schritten der Reihe nach. Kleine Kinder brauchen beim Schneiden Hilfe von Erwachsenen.
- Schritt 1: Schneide das Papier zu einem genauen Quadrat zu, zum Beispiel 20 x 20 cm.
- Schritt 2: Falte das Quadrat einmal diagonal, öffne es wieder, dann die andere Diagonale falten und wieder öffnen. Du siehst jetzt ein X als Falzlinie.
- Schritt 3: Schneide von jeder Ecke aus entlang der Falzlinie zur Mitte hin ein. Hör etwa 3 bis 4 cm vor der Mitte auf, sonst fällt das Windrad auseinander.
- Schritt 4: Jetzt hast du vier Dreiecke mit je zwei losen Ecken. Biege abwechselnd eine Ecke jedes Dreiecks zur Mitte hin, drücke sie fest an.
- Schritt 5: Halte alle vier Ecken zusammen in der Mitte. Drücke die Musterbeutelklammer durch alle Schichten und dann durch den Strohhalm oder Holzstab.
- Schritt 6: Biege die Enden der Klammer auf der Rückseite auseinander. Nicht zu fest, damit sich das Windrad noch drehen kann.
Ein kleiner Tipp: steck zwischen das Windrad und den Stab eine kleine Perle oder ein gefaltetes Stück Pappe als Abstandhalter. Das sorgt dafür, dass sich das Windrad leichter dreht und nicht reibt.
Varianten: mehr als nur Papier
Mit etwas anderen Materialien lässt sich das Windrad noch individueller gestalten. Glitzerpapier oder Alufolie reflektieren Licht und sehen bei Sonnenschein besonders schön aus. Wer ein wetterfesteres Windrad möchte, kann dünne Moosgummiplatte nehmen. Diese ist leicht wasserfest und bleibt auch bei etwas Regen in Form.
Für ältere Kinder ab etwa sieben Jahren kann man das Windrad aus festerem Karton basteln und die Flügel leicht schräg biegen. Das sorgt dafür, dass es sich schneller dreht, weil es den Wind besser einfängt. Mehrere kleine Windräder auf einer langen Schnur aufgereiht ergeben eine schöne Dekoration für den Garten oder das Kinderzimmer.
Windrad basteln als Lernprojekt
Das Basteln eines Windrads mit Kindern ist nicht nur kreativ, es erklärt auch ein einfaches Prinzip aus der Physik: Wind ist bewegte Luft, und diese Bewegung kann Kraft übertragen. Kinder können nach dem Basteln selbst ausprobieren, wie stark sie pusten müssen, damit sich das Rad dreht, und beobachten, was draußen im Wind passiert. Das macht das Projekt zu einer kleinen praktischen Entdeckungsreise.
Für Kindergeburtstage oder Bastelgruppen eignet sich das Windrad besonders gut. Die Materialkosten pro Windrad liegen bei nur ein paar Cent, und jedes Kind kann sein Rad individuell gestalten. Das fertige Windrad nimmt jedes Kind als kleines Geschenk mit nach Hause.
Probier es einfach aus, das Windrad ist in weniger als 15 Minuten fertig und das Ergebnis macht Kindern jedes Mal sichtlich Freude, sobald es sich im Wind dreht.




